Potsdam Reisebericht: Preußens Glanz, Sanssouci & Museum Barberini

Ein Reisebericht von Bärbel Staske

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam präsentierte sich während dieser viertägigen Reise als ein einziges Highlight, das die Gäste mit einer wunderschönen Altstadt und prachtvollen Schlossanlagen nachhaltig beeindruckte. Die Gruppe kam aus dem Staunen über die historische Pracht kaum heraus.

Potsdam

Tag 1: Anreise und das Holländische Viertel

Unsere gemeinsame Reise begann am frühen Morgen des 27. April 2026, als ich die 23 Gäste in Aachen, Düren und Jülich in Empfang nahm. In unserem komfortablen Reisebus, gesteuert von unserem zwar jungen, aber sehr erfahrenen Fahrer Markus, machten wir uns auf den Weg nach Osten. Aufgrund einiger verkehrsbedingter Störungen erreichten wir unser Hotel in Potsdam erst gegen 16:15 Uhr, was uns dazu zwang, die Zimmer zügig zu beziehen. In der Lobby wurden wir bereits von unserem lokalen Reiseleiter Ascan erwartet. Da wir etwas hinter dem Zeitplan lagen, starteten wir eine halbe Stunde später als geplant zu einem verkürzten Stadtrundgang durch das Holländische Viertel. Wir schlenderten vorbei an den charakteristischen Backsteinbauten und kleinen Häusern, während Ascan uns mit seinem tiefen Wissen über die Potsdamer Geschichte fesselte. Dennoch gab es ein kleines Manko: Durch den Straßenlärm war Ascan teilweise schwer zu verstehen, woraufhin ich ihn bat, sein Tempo etwas zu drosseln. Den Abend ließen wir schließlich gemeinsam in dem gemütlichen Restaurant „Zum fliegenden Holländer“ ausklingen. Das Essen war hervorragend, und der freundliche Service sorgte für einen rundum gelungenen ersten Tag.

Tag 2: Schlösser Sanssouci und Cäcilienhof

Am zweiten Tag trafen wir uns pünktlich mit Ascan, um zunächst den Stadtrundgang vom Vortag zu vollenden und anschließend zur großen Stadtrundfahrt aufzubrechen. Wir passierten prächtige Bauten und die berühmte Glienicker Brücke, bevor wir das Schloss Cäcilienhof erreichten. Dort legten wir einen Fotostopp ein und spazierten durch den Park. Da das Schloss aktuell eine Baustelle ist, konnten wir zwar nicht jeden Bereich besichtigen, doch der Eindruck blieb dennoch sehr positiv. Weiter ging es zum Schloss Sanssouci. Bevor wir die Innenräume betraten, erklärte uns Ascan ausführlich die Entstehung der Weinbergterrassen und die Geschichte der preußischen Könige. Die Schlossbesichtigung selbst erfolgte individuell mit Audioguides, sodass jeder die prunkvollen Räume in seinem eigenen Tempo erkunden konnte. Gegen 14:00 Uhr endete unser offizieller Ausflug am Hotel. Da der Nachmittag zur freien Verfügung stand, schlugen Markus und ich den Gästen eine Bootsfahrt vor, die direkt hinter dem Hotel startete. Viele nahmen das Angebot an und genossen bei Kaffee und Kuchen die anderthalbstündige Seenrundfahrt. Den Tag beendeten wir alle gemeinsam bei einem köstlichen 3-Gang-Menü in unserem Hotelrestaurant.

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Tag 3: Neues Palais und Museum Barberini

Unser dritter Tag startete um 9:30 Uhr mit der Besichtigung des Neuen Palais. Die schiere Größe und imposante Erscheinung dieser Schlossanlage war für uns alle überwältigend. Wir hatten das Glück, eine sehr belesene Reiseleiterin vor Ort zu haben, die uns mit spannenden Geschichten durch die prachtvollen Räume führte. Diese Pracht hatte sich kaum jemand von uns so gewaltig vorgestellt – wir waren schlichtweg sprachlos. Nach diesem beeindruckenden Vormittag widmeten wir uns der Kunst im Museum Barberini. Nach einem informativen Einführungsvortrag konnten wir die beeindruckenden Werke von Monet und Liebermann bewundern. Für den Abend stand ein optionaler Besuch im Kabarett „Obelisk“ auf dem Programm. Ich muss jedoch ehrlich gestehen – und da stimmte mir der Großteil der mitgereisten Gäste zu – dass diese Vorstellung leider enttäuschend war. Das Programm wirkte auf uns eher albern und niveaulos. Zum Glück war Markus so freundlich und holte uns mit dem Bus ab, da der Fußweg zurück zum Hotel doch recht weit gewesen wäre.

Tag 4: Heimreise

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück im Hotel hieß es Abschied nehmen. Wir verluden das Gepäck und traten die Heimreise an. Glücklicherweise blieb uns auf der Rückfahrt das Pech mit Staus erspart. Mit vielen neuen Eindrücken und einem Lächeln im Gesicht verabschiedete ich die Gäste schließlich an ihren Heimatorten.

Potsdam

Bärbels Eindrücke

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