Reisebericht: Durchatmen auf Sylt – Eine Auszeit auf der mondänen Frieseninsel

Ein Reisebericht von Jürgen Hammelehle

„Gemeinsam erleben“ – unter diesem Leitgedanken von M-TOURS machten wir uns im April 2026 auf den Weg, um die nördlichste Insel Deutschlands in all ihrer Vielfalt zu erkunden. Sylt ist weit mehr als nur ein mondänes Pflaster für die „Reichen und Schönen“; es ist ein Ort der endlosen weißen Strände, der tosenden Nordsee und der unberührten Natur des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Begleiten Sie mich, Ihren Reisebegleiter Jürgen Hammelehle, auf einen Rückblick durch sechs ereignisreiche Tage. Von der geschichtsträchtigen Architektur der Kapitänsdörfer über das maritime Handwerk der Strandkorb-Manufakturen bis hin zu den kulinarischen Schätzen direkt vom Fischkutter – wir haben die Insel mit allen Sinnen genossen. Kommen Sie mit an Bord und lassen Sie sich von der besonderen Atmosphäre der Frieseninsel verzaubern!

Sylt

Tag 1: Anreise mit Insel-Feeling

Unsere Reise begann standesgemäß in Berlin mit der Bahn. Das Highlight der Hinfahrt war definitiv die Fahrt über den legendären Hindenburgdamm direkt hinein in die Nordsee. Nach dem Transfer zu unserem Hotel in Rantum bezogen wir unsere geräumigen Apartments im TUI Blue Hotel. Da der Weg über die Dünen zur Nordsee nur ein Katzensprung ist, ließen sich viele von uns direkt nach der Ankunft den ersten Nordseewind um die Nase wehen. Den ersten Abend ließen wir gemeinsam bei einem Buffet mit friesischen und internationalen Köstlichkeiten ausklingen.

Tag 2: Zwischen Westerland und Keitum

Am zweiten Tag brachte uns der Bus in das nur 10 Minuten entfernte Westerland. Dort führte uns der Sylter Gästeführer, Uwe Becher, durch den Hauptort und teilte spannende Geschichten über die Veränderungen auf der Insel – von Baugrundstücken zu Spottpreisen in den 60er Jahren bis hin zu den heutigen Herausforderungen für die Inselbewohner.

Weiter ging es nach Keitum, dem Ort, der bereits seit vielen Jahren unter besonderem Denkmalschutz stand. Im 18. Jahrhundert war Keitum der Hauptort der Insel gewesen. Wir konnten uns kaum sattsehen an den reetgedeckten Häusern und den schönen Friesenwällen, die mit ihren großen Steinen die Grundstücke einfriedeten und auf denen Sylter Rosen, Hainbuchen oder Dünengras wuchsen. In dem Ort, der einen wunderschönen Ausblick auf das Watt bot, besuchten wir das Altfriesische Haus mit seinen mehreren, liebevoll eingerichteten Stuben. Beim Gang durch das Haus ließ sich nachempfinden, unter welchen Bedingungen die Menschen vor einigen Jahrhunderten dort gelebt hatten.

„Irgendwann scheint hier jeden Tag die Sonne“, so die Aussage eines Einwohners von Keitum, der vor zwanzig Jahren von Hamburg dorthin gezogen war. Nachdem es in Berlin den ganzen Tag geregnet hatte, freuten wir uns über diese Worte umso mehr, besonders als wir unseren Kaffee am Nachmittag windgeschützt bei strahlendem Sonnenschein zu uns nahmen.

Sylt
Sylt

Tag 3: Naturgewalten und Kutterfahrt

Heute ging es ganz in den Norden nach List. Ausgerüstet mit Gummistiefeln erkundeten wir das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Unter fachkundiger Anleitung entdeckten wir Sandwürmer und winzige Seesterne im Schlick. Nach einem obligatorischen Fischbrötchen in der Lister Markthalle stachen wir mit dem Kutter „Gret Palucca“ in See. Wir hatten Glück: Auf den Sandbänken konnten wir Seehunde beim Sonnenbaden beobachten. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis war der kleine Fang zwischendurch: Frische Austern, die „Sylter Royal“, wurden direkt an Bord geöffnet und verspeist.

Tag 4: Zeit für die Seele

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Erholung. Viele Gäste nutzten die Zeit für das hoteleigene Panoramabad, unternahmen Fahrradtouren durch die Dünen oder fuhren zum Shoppen nach Westerland. Es war der perfekte Tag, um die individuelle Freiheit der Insel zu genießen.

Tag 5: Strandkörbe und der beschauliche Süden

Der fünfte Tag bot einen fakultativen Ausflug zur fußläufig entfernten Strandkorb-Manufaktur. Der Juniorchef erklärte uns voller Stolz alles über die Fabrikation der Strandkörbe, die fast bis ins letzte Detail direkt in Rantum auf Sylt hergestellt wurden. Wir besichtigten gemeinsam die Fabrikationsschritte der sylttypischen Strandkörbe, die bis zu 25 Jahre halten.

Danach führte uns die Journalistin Wiebke Stitz durch den unaufgeregten Ort Hörnum ganz im Süden der Insel. Wir genossen es, außerhalb der Saison ein Highlight der Insel zu besuchen. Hörnum musste nicht mit Prominenten und Markenshops aufwarten. Es war viel beschaulicher, am Hafen zu sitzen, den weißen Strand sowie das Meer zu betrachten und die Seele baumeln zu lassen. Im Anschluss gab es einen Kaffee in der überregional bekannten Bäckerei Lund oder ein Fischbrötchen bei Fisch Matthiesen.

Wiebke Stitz erzählte uns Geschichten und Sagen aus Hörnum und führte uns an deren Originalplätze. Von einer Anhöhe aus hatten wir bei dem tollen Wetter eine fantastische Aussicht auf das Meer und gleichzeitig auf das Watt. Am Abend genossen wir ein letztes Mal das tolle Buffet im TUI Blue Hotel.

Sylt
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Tag 6: Abschied von der Insel

Der Rückreisetag begann mit einem entspannten Frühstück, und anschließend ging es mit dem Zug wieder über den Hindenburgdamm zurück nach Hamburg und weiter nach Berlin. Interessanterweise wurde erst eine Woche vor unserer Reise die neue ICE-Verbindung von Berlin nach Westerland vorgestellt. Am späten Nachmittag erreichten wir mit der Bahn pünktlich Berlin. In Zukunft wird die Reise von Berlin nach Sylt sogar noch schneller möglich sein – mit einem Zug, der über einen stufenlosen Einstieg verfügt und die Fahrt so noch angenehmer macht.

Jürgen Eindrücke

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